Handelsstreit: USA sollen wohl Zölle streichen, damit China mehr Agrarprodukte kauft

Ansonsten könne China die zugesagten Importe von bis zu 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr wohl nicht einhalten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen.

Die Begründung lautet, dass China zur Einhaltung der Zusagen erst bestehende Strafzölle auf landwirtschaftliche Waren aus den USA streichen müsse. Dies werde das Land jedoch nur tun, falls die Vereinigten Staaten ebenfalls Strafzölle streichen würden. Die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für den zollfreien Import amerikanischer Waren, wie sie in der Vergangenheit erteilt worden seien, sei angesichts des hohen vereinbarten Importwerts nicht praktikabel, hieß es seitens der informierten Personen.

Die zugesagten hohen Importmengen sind Bestandteil eines Teilabkommens, das die USA und China zur Beilegung ihres Handelsstreits anpeilen. Die USA wollen im Gegenzug auf die Erhöhung bestehender Strafzölle verzichten. Vor der Eskalation des Handelsdisputs hat China im Jahr 2017 mit etwa 20 Milliarden Dollar eine wesentlich geringere Menge an US-Agrarprodukten importiert als jetzt zugesagt.

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