Harley-Davidson stoppt Produktion von Elektro-Motorrädern

Das Unternehmen begründete dies in einer Mitteilung vom Montag mit einem Problem bei den letzten Qualitätschecks. Nähere Angaben gab es zunächst nicht. Fest steht: Für Harley-Davidson ist die Panne bitter – der Hersteller leidet ohnehin schon unter sinkender Nachfrage und wollte mit dem E-Motorrad neue Kundengruppen ansprechen und die Verkäufe ankurbeln.

Schicksals-Quartal für Netflix-Aktie? Für Netflix steht nun wohl alles auf dem Spiel

Geht es nach Nat Schindler, Analyst der Bank of America Merill Lynch, kommt der bevorstehenden Veröffentlichung der Q3-Zahlen von Netflix eine hohe Bedeutung zu. Wie die Investmentbank schreibt, dürfte sich mit den jüngsten Ergebnissen zeigen, ob es der derzeitige Platzhirsch mit der aufblühenden Konkurrenz aufnehmen und weiterhin als führender Streaminganbieter bestehen kann.

Am 16. Oktober wird der Streaminganbieter seine Bücher öffnen. In einer veröffentlichten Notiz an seine Kunden schreibt Schindler davon, dass die Aktionäre die Entwicklung der Abonnentenzahl genauestens unter die Lupe nehmen würden. Denn im vergangenen Quartal enttäuschte diese Kennziffer – die Erwartungen des Unternehmens konnten nicht erreicht werden, die Zahl der Neukunden schockierte.
Die Aktie des US-Konzerns befindet sich seit geraumer Zeit in einem Abwärtssog. Besonders nachdem Netflix mit den Ergebnissen zum zweiten Quartal in Sachen Neuzugängen auf internationaler Ebene enttäuschte, warfen die Anleger reihenweise ihre Aktien auf den Markt. Auf Jahressicht hält sich der Anteilsschein zwar noch knapp im Plus, vom Jahreshoch am 02. Mai bei 385,99 US-Dollar hat sich der Titel allerdings wieder fast 30 Prozent entfernt, somit sind nahezu die gesamten Jahresgewinne dahingeschmolzen.

Wells Fargo informiert über die jüngsten Quartalsergebnisse

Der Gewinn je Aktie dürfte sich laut 25 Analysten für das vergangene Quartal auf durchschnittlich 1,17 USD je Aktie belaufen. Im Vorjahresviertel hatte Wells Fargo 1,13 USD je Aktie erwirtschaftet.

19 Analysten gehen im Schnitt von einer Umsatzabschwächung um 5,65 Prozent auf 20,70 Milliarden USD aus. Im Vorjahresquartal hatte ein Umsatz von 21,94 Milliarden USD in den Büchern gestanden.

Insgesamt erwarten 29 Analysten für das aktuell laufende Fiskaljahr einen durchschnittlichen Gewinn von 4,78 USD je Aktie, gegenüber 4,28 USD je Aktie im Vorjahr. Den Jahresumsatz setzen 24 Analysten durchschnittlich auf 83,71 Milliarden USD fest. Im Vorjahr waren noch 86,41 Milliarden USD in den Büchern gestanden.
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VW-Vorstand vertagt Beschluss zu Werk in der Türkei

“Die endgültige Entscheidung für das neue Werk wurde vom Vorstand der Volkswagen AG vertagt”, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Der Autobauer beobachte die gegenwärtige Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung.

VW hatte nach monatelangen Verhandlungen einen Vertragsabschluss für Anfang Oktober angekündigt. Zuvor hatten “Handelsblatt” und “Frankfurter Allgemeine Zeitung” über die Verzögerung des Projekts berichtet.

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Gold: Brexit-Verhandlungen sorgen für Zurückhaltung

Am Morgen wurden zudem aus China steigende Inflationszahlen gemeldet. So beschleunigte sich die Teuerungsrate gegenüber dem Vormonat von 2,8 auf 3,0 Prozent p.a., den höchsten Wert seit sechs Jahren. Die derzeit geringen Kursausschläge des Goldpreises gehen einher mit der Entwicklung am Devisenmarkt, wo der Dollarindex derzeit auch keine großen Kurssprünge verzeichnet. Im weiteren Tagesverlauf stehen zudem die Reden von drei US-Notenbankern auf der Agenda. Sollten diese neue Erkenntnisse bezüglich der künftigen US-Geldpolitik liefern, dürfte dies nicht spurlos am Goldpreis vorübergehen. Zur Erinnerung: Am 30. Oktober steht die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed an.

Nach dem markanten gestrigen Preisrutsch setzt sich die Talfahrt des fossilen Energieträgers im frühen Dienstagshandel fort. An den Märkten sorgt man sich angesichts schwacher Konjunkturdaten aus China weiterhin um die künftige Entwicklung der Ölnachfrage. Wie es um die deutsche Konjunktur bestellt ist, erfahren die Marktakteure, wenn um 11.00 Uhr der Konjunkturausblick des ZEW veröffentlicht wird. Aktuelle Lagerdaten aus den USA stehen indes erst am Mittwochabend (API) bzw. Donnerstagnachmittag (EIA) zur Bekanntgabe an.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,48 auf 53,11 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,54 auf 58,81 Dollar zurückfiel.

Studie enthüllt: Elektromobilität verliert in China erstmals an Schwung

Die Neuzulassungen sanken in China im dritten Quartal spürbar um 21 Prozent auf 243.000 Elektrofahrzeuge, wie aus einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) hervorgeht. Der starke Rückgang sei auf die Reduzierung der Kaufanreize für Stromer und auf den wirtschaftlichen Abschwung im Zuge der Handelsstreitigkeiten mit den USA zurückzuführen.

Dank der hohen Zugewinne in der ersten Jahreshälfte liege der Absatz von Elektrofahrzeugen jedoch mit 871.000 Einheiten nach drei Quartalen noch mit 21 Prozent im Plus. Dagegen sei der Gesamtfahrzeugmarkt in China nach neun Monaten bereits um mehr als 10 Prozent rückläufig. Der Marktanteil für Elektroautos per Ende September liege bei 4,7 Prozent.

Deutschland mit starkem Wachstum, aber hohem CO2-Wert

Während auf dem weltweit zweitgrößten E-Automarkt USA im Quartal die Verkäufe stagnierten, sei in Europa in vielen Märkten eine hohe Dynamik erkennbar. Deutschland zähle dabei mit einem Zuwachs von 48 Prozent auf rund 74.000 Einheiten in den ersten drei Quartalen zu den am stärksten wachsenden E-Auto-Märkten weltweit, wie aus der Studie zu den wichtigsten E-Fahrzeugmärkten weiter hervorgeht. Insgesamt bleibe der deutsche Markt der drittwichtigste E-Fahrzeugmarkt vor Norwegen und Großbritannien.

Trotz der positiven Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland sei der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuzugelassenen Fahrzeuge 2019 bisher mit 157,5 Gramm pro Kilometer noch genauso hoch wie ein halbes Jahr zuvor. Während der Dieselanteil stabil bei knapp einem Drittel liege, stiegen die Neuzulassungen von SUV/Geländewagen auf einen Rekordwert von 30,4 (Vorjahr: 27,1) Prozent. Im Jahr 2014 lag der Anteil noch bei 17,4 Prozent, während der Dieselanteil an den Neuwagenzulassungen 47,8 Prozent betrug.

E-Mobilität vor breitem Marktdurchbruch

Tesla sei derzeit mit deutlichem Abstand vor dem chinesischen Unternehmen BYD der absatzstärkste E-Fahrzeughersteller mit rund 255.000 Einheiten nach neun Monaten. Als Ziel gebe Tesla für das Gesamtjahr 2019 einen Mindestabsatz von 360.000 Fahrzeugen an. Das sei aus heutiger Sicht “durchaus erreichbar”, heißt es in der Studie weiter.

Insgesamt betrachtet stehe die E-Mobilität angesichts serienreifer neuer Modelle wichtiger Automobilhersteller und dem regulativen Druck in verschiedenen Ländern vor einem “breiten Marktdurchbruch” 2020 und 2021. “Allerdings könnte ein wirtschaftlicher Abschwung der Weltwirtschaft in verschiedenen Regionen bremsend wirken”, so Studienleiter Stefan Bratzel. Gleichzeitig werde der zunehmende Wettbewerb auch zu einer Konsolidierung in der Automobilindustrie, allen voran in China, führen.

Barnier: Brexit-Einigung diese Woche noch möglich

LUXEMBURG (dpa-AFX) – Eine Brexit-Einigung mit Großbritannien ist nach den Worten von EU-Unterhändler Michel Barnier noch in dieser Woche möglich. Allerdings werde ein Kompromiss mit der Zeit immer schwieriger, sagte Barnier am Dienstag vor einem Treffen der zuständigen EU-Minister in Luxemburg. Eine Vereinbarung müsse für alle funktionieren, sowohl für ganz Großbritannien als auch für die gesamte Europäische Union. “Es ist höchste Zeit, gute Absichten in einen Rechtstext zu gießen”, sagte Barnier.

Ein Deal mit Großbritannien soll spätestens beim EU-Gipfel Ende dieser Woche stehen. Andernfalls dürfte erneut über eine Fristverlängerung geredet werden. Verhandelt wird über eine Änderung des 2018 vereinbarten Austrittsvertrags. Dieser regelt die wichtigsten Fragen der Trennung und sieht nach dem Brexit eine Übergangsfrist bis Ende 2020 vor, in der sich praktisch nichts ändern würde. Chaos direkt nach dem Austritt soll mit dem Vertrag vermieden werden. Nicht nur das britische Unterhaus, sondern auch das EU-Parlament müsste das Abkommen noch vor Ende Oktober billigen./vsr/DP/nas

USA: Industriestimmung in New York etwas besser


NEW YORK (dpa-AFX) – Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Oktober etwas verbessert. Der Empire-State-Index stieg von 2,0 Punkten im Vormonat auf 4,0 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Montagabend mitteleuropäischer Zeit mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem leichten Rückgang auf 1,0 Punkte gerechnet.

Der Indikator sollte eigentlich an diesem Dienstag veröffentlicht werden. Aufgrund technischer Probleme wurde er aber verfrüht bekanntgegeben, wie die Fed von New York mitteilte.

Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit der Industrie im Bundesstaat New York. Der Indikator wird durch Befragungen von Unternehmensvertretern ermittelt. Abgefragt werden unter anderem die Lagerbestände, Preise, Auftragseingänge und Absatzzahlen. Ein Wert unter null Punkten signalisiert eine Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivität. Positive Werte weisen auf Wachstum hin./bgf/mis

Frankreich: Inflation schwächt wie erwartet ab

PARIS (dpa-AFX) – In Frankreich hat sich die Inflation im September wie erwartet abgeschwächt. Die nach europäischen Standards berechnete Jahresinflationsrate (HVPI) sei von 1,3 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt.

Besonders deutlich hat sich der Anstieg der Lebensmittelpreise abgeschwächt. Sie stiegen um 2,1 Prozent zum Vorjahr, nachdem sie im August noch um 3,1 Prozent geklettert waren. Zudem hat sich auch der Anstieg der Energiepreise abgeschwächt.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,4 Prozent. Auch hier wurde wie erwartet die erste Schätzung bestätigt.

Die französische HVPI-Jahresrate liegt damit deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die für den gesamten Euroraum eine Inflation von mittelfristig knapp zwei Prozent anstrebt und zuletzt die Geldpolitik weiter gelockert hat./jsl/hossko/nas

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Studie enthüllt: Elektromobilität verliert in China erstmals an Schwung

Die Neuzulassungen sanken in China im dritten Quartal spürbar um 21 Prozent auf 243.000 Elektrofahrzeuge, wie aus einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) hervorgeht. Der starke Rückgang sei auf die Reduzierung der Kaufanreize für Stromer und auf den wirtschaftlichen Abschwung im Zuge der Handelsstreitigkeiten mit den USA zurückzuführen.

Dank der hohen Zugewinne in der ersten Jahreshälfte liege der Absatz von Elektrofahrzeugen jedoch mit 871.000 Einheiten nach drei Quartalen noch mit 21 Prozent im Plus. Dagegen sei der Gesamtfahrzeugmarkt in China nach neun Monaten bereits um mehr als 10 Prozent rückläufig. Der Marktanteil für Elektroautos per Ende September liege bei 4,7 Prozent.

Deutschland mit starkem Wachstum, aber hohem CO2-Wert

Während auf dem weltweit zweitgrößten E-Automarkt USA im Quartal die Verkäufe stagnierten, sei in Europa in vielen Märkten eine hohe Dynamik erkennbar. Deutschland zähle dabei mit einem Zuwachs von 48 Prozent auf rund 74.000 Einheiten in den ersten drei Quartalen zu den am stärksten wachsenden E-Auto-Märkten weltweit, wie aus der Studie zu den wichtigsten E-Fahrzeugmärkten weiter hervorgeht. Insgesamt bleibe der deutsche Markt der drittwichtigste E-Fahrzeugmarkt vor Norwegen und Großbritannien.

Trotz der positiven Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland sei der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuzugelassenen Fahrzeuge 2019 bisher mit 157,5 Gramm pro Kilometer noch genauso hoch wie ein halbes Jahr zuvor. Während der Dieselanteil stabil bei knapp einem Drittel liege, stiegen die Neuzulassungen von SUV/Geländewagen auf einen Rekordwert von 30,4 (Vorjahr: 27,1) Prozent. Im Jahr 2014 lag der Anteil noch bei 17,4 Prozent, während der Dieselanteil an den Neuwagenzulassungen 47,8 Prozent betrug.