Barnier: Brexit-Einigung diese Woche noch möglich

LUXEMBURG (dpa-AFX) – Eine Brexit-Einigung mit Großbritannien ist nach den Worten von EU-Unterhändler Michel Barnier noch in dieser Woche möglich. Allerdings werde ein Kompromiss mit der Zeit immer schwieriger, sagte Barnier am Dienstag vor einem Treffen der zuständigen EU-Minister in Luxemburg. Eine Vereinbarung müsse für alle funktionieren, sowohl für ganz Großbritannien als auch für die gesamte Europäische Union. “Es ist höchste Zeit, gute Absichten in einen Rechtstext zu gießen”, sagte Barnier. Ein Deal mit Großbritannien soll spätestens beim EU-Gipfel Ende dieser Woche stehen. Andernfalls dürfte erneut über eine Fristverlängerung geredet werden. Verhandelt wird über eine Änderung des 2018 vereinbarten Austrittsvertrags. Dieser regelt die wichtigsten Fragen der Trennung und sieht nach dem Brexit eine Übergangsfrist bis Ende 2020 vor, in der sich praktisch nichts ändern würde. Chaos direkt nach dem Austritt soll mit dem Vertrag vermieden werden. Nicht nur das britische Unterhaus, sondern auch das EU-Parlament müsste das Abkommen noch vor Ende Oktober billigen./vsr/DP/nas

Die besten Cannabis-Aktien kaufen: So profitieren Sie vom Marihuana-Boom

Cannabis-Aktien boomen, das Potential für Anleger ist groß: Immer mehr Länder legalisieren Marihuana als Arzneimittel. Wer vor einigen Jahren beispielsweise Aktien von Aurora Cannabis gekauft hat, konnte sein Kapital um mehr als 1.500 Prozent steigern. Wie Sie vom Marihuana-Boom profitieren, wo Sie die besten Cannabis-Aktien finden und wie Sie Cannabis-Aktien kaufen, verraten wir hier.

Die Cannabis-Branche erlebt seit einigen Jahren einen echten Hype: Immer mehr Länder legalisieren Marihuana, die Anteilsscheine der Cannabis-Unternehmen legten eine regelrechte Aufwärtsrally hin. Wer 2015 beispielsweise 10.000 Euro in Aktien von Aurora Cannabis investiert hatte, durfte sich Anfang 2019 über mehr als 150.000 Euro freuen.

Vivien Azer, Geschäftsführerin bei Cowen und Top-Analystin der Cannabis-Branche, bezeichnete 2018 als „monumentales Jahr für Cannabis“. Für die großen Cannabis-Unternehmen erwartet sie weiter fantastische Aussichten. Anfang 2019 erhöhte die Cannabis-Expertin ihre Prognose für den Verkauf von Cannabis in den USA auf 80 Milliarden US-Dollar bis 2030. „Wir erwarten ein anhaltendes Wachstum“, so Vivien Azer.

VW-Vorstand vertagt Beschluss zu Werk in der Türkei

Frankfurt (Reuters) – Volkswagen hat die Entscheidung über eine neue Autofabrik in der Türkei vor dem Hintergrund der türkischen Militäroffensive gegen die Kurden im angrenzenden Syrien verschoben.

“Die endgültige Entscheidung für das neue Werk wurde vom Vorstand der Volkswagen AG vertagt”, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Der Autobauer beobachte die gegenwärtige Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung.

VW hatte nach monatelangen Verhandlungen einen Vertragsabschluss für Anfang Oktober angekündigt. Zuvor hatten “Handelsblatt” und “Frankfurter Allgemeine Zeitung” über die Verzögerung des Projekts berichtet.

Die Automobilbranche steht vor einem gewaltigen Umbruch: Autonomes Fahren, Roboterfahrzeuge, Elektroautos und computergestützte Fahrassistenzsysteme sind die Zukunft. Wie Sie als Anleger von den Umwälzungen profitieren, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Frankreich: Inflation schwächt wie erwartet ab

ARIS (dpa-AFX) – In Frankreich hat sich die Inflation im September wie erwartet abgeschwächt. Die nach europäischen Standards berechnete Jahresinflationsrate (HVPI) sei von 1,3 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt.

Besonders deutlich hat sich der Anstieg der Lebensmittelpreise abgeschwächt. Sie stiegen um 2,1 Prozent zum Vorjahr, nachdem sie im August noch um 3,1 Prozent geklettert waren. Zudem hat sich auch der Anstieg der Energiepreise abgeschwächt.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,4 Prozent. Auch hier wurde wie erwartet die erste Schätzung bestätigt.

Die französische HVPI-Jahresrate liegt damit deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die für den gesamten Euroraum eine Inflation von mittelfristig knapp zwei Prozent anstrebt und zuletzt die Geldpolitik weiter gelockert hat./jsl/hossko/nas

Anlegen für Kinder – lohnt sich

In der Regel kann jeder Deutsche – egal ob Kind oder Erwachsener – den sogenannten Sparerpauschbetrag von 801 Euro im Jahr nutzen, auf den keine Steuern anfallen. Erträge auf Depots, die auf den Namen des Kindes lauten, können aber zusätzlich bis zur Höhe des steuerlichen Grundfreibetrags von 9.168 Euro und der Sonderausgabenpauschale von 36 Euro steuerfrei bleiben. Insgesamt beträgt die steuerfreie Einkommensgrenze bei Kindern im Jahr 2019 also 10.005 Euro. Dies kannst Du durch das Einreichen einer sogenannten Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) für das Kind sicherstellen.
Du kannst beim sehr gut bewerteten Robo-Advisor Oskar das Depot-Konto entweder auf den Namen Deines Kindes eröffnen oder auf Deinen Namen. Unten findest Du die jeweiligen Besonderheiten, Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante:
Du erhältst im Monat etwa 200 Euro Kindergeld. Wenn Du davon die Hälfte, also 100 Euro, über einen monatlich Sparplan 18 Jahren lang zu einer Rendite von 3 Prozent lang investierst, beträgt am Ende der Ansparrate das Guthaben auf Deinem Konto 28.000 Euro. Bei einer Rendite von 5 Prozent und gleicher Sparrate sind es nach 18 Jahren schon knapp 35.000 Euro. Ein Großteil der Zins-Gewinne ist über den Steuerfreibetrag des Kindes sogar steuerfrei. 130.000 Euro kostet ein Kind im Schnitt bis zu seinem 18. Lebensjahr (Quelle: familie.de). Danach kommen weitere Kosten hinzu, zum Beispiel für die Ausbildung, das Studium oder den Führerschein. Die zusätzlichen Ausgaben können sich gut und gerne auf 40.000 Euro oder mehr belaufen. Wer für sein Kind anspart oder anlegt, hat in der Regel einen längeren Anlagehorizont: von 10 oder mehr Jahren. Durch die lange Anlagedauer wird auf der Grundlage historischer Entwicklungen das Risiko, bei einem Börsen-Investment einen Verlust zu erleiden, deutlich reduziert. So ergab eine Studie des Deutschen Aktien Instituts, dass die durchschnittliche Rendite des DAX zwischen 1995 und 2010 bei 7,8% lag – obwohl in diesen Zeitraum sowohl die Dotcom-Krise als auch die Finanzkrise von 2008 fiel.

Bundesregierung drängt London zum Nachgeben beim Brexit

LUXEMBURG (dpa-AFX) – Im Brexit-Streit fordert die Bundesregierung weitere Zugeständnisse von Großbritannien. Die EU stelle vor einer Einigung nur zwei einfache Bedingungen, nämlich den Erhalt des Friedens in Nordirland und den Schutz des europäischen Binnenmarkts, sagte Europa-Staatsminister Michael Roth am Dienstag in Luxemburg. “Jetzt liegt es wieder mal an unseren britischen Partnern, das zu tun, was nötig ist.”

Ob ein Deal in Reichweite sei, könne er nicht sagen, fügte der SPD-Politiker hinzu. Doch tue die EU weiter alles für eine Einigung. “Ein harter Brexit wäre ein Desaster.” Es blieben nun nur wenige Tage Zeit. Diese müssten genutzt werden.

Ein Deal mit Großbritannien soll möglichst beim EU-Gipfel Ende dieser Woche stehen. Andernfalls dürfte erneut über eine Fristverlängerung geredet werden. Der britische EU-Austritt ist nach jetzigem Stand für den 31. Oktober vorgesehen.

Noch immer wird über eine Änderung des Austrittsvertrags verhandelt. Dieser regelt die wichtigsten Fragen der Trennung und sieht eine Übergangsfrist bis Ende 2020 vor, in der sich praktisch nichts ändern würde. Umstritten ist, wie nach dem Brexit eine feste Grenze mit Kontrollen zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland vermieden werden kann./vsr/DP/nas

Trump kündigt Sanktionen gegen Türkei an

US-Präsident Donald Trump will seinen Vize, Mike Pence, schnellstmöglich zur Vermittlung zwischen den Kurden und den Türken nach Ankara schicken. Die Sanktionen würden ausgeweitet und verschärft, solange die Türkei nicht in den Waffenstillstand trete, die Gewalt einstelle und sich damit einverstanden erkläre, eine langfristige Lösung der Probleme entlang der Grenze zwischen der Türkei und Syrien auszuhandeln, erklärte Pence am Montag (Ortszeit).

Trump telefonierte am Montag nach Angaben von Pence sowohl mit dem kurdischen General Maslum Abdi als auch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Trump habe sein Angebot wiederholt, in dem Konflikt zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und dem türkischen Militär zu vermitteln. Erdogan habe Trump zugesichert, die Grenzstadt Kobane nicht anzugreifen, sagte Pence.

“Der Präsident wäre nicht bereit, kurzfristig eine hochrangige Delegation wie diese zu entsenden, wenn er nicht ziemlich zuversichtlich wäre, dass es zumindest eine Chance auf einen Waffenstillstand gibt”, hieß es aus Regierungskreisen.

Sanktionen wurden gegen Verteidigungsminister Hulusi Akar, Energieminister Fatih Donmez sowie Innenminister Süleyman Soylu verhängt. Zudem seien das Verteidigungsministerium und das Energieministerium der Türkei mit Sanktionen belegt worden, erklärte das US-Finanzministerium. Die US-Sanktionen haben unter anderem zur Folge, dass mögliches Vermögen der sanktionierten Personen in den USA eingefroren wird.

Neben den Sanktionen kündigte Trump in einer Erklärung die Anhebung von Strafzöllen auf Stahlimporte aus der Türkei auf 50 Prozent an. Zudem werde die US-Regierung “umgehend” Verhandlungen über ein Handelsabkommen abbrechen.

Die Türkei hatte Mittwoch vergangener Woche einen lange geplanten Militäreinsatz gegen die kurdische YPG-Miliz begonnen, die an der Grenze zur Türkei in Nordsyrien ein großes Gebiet kontrolliert. Die Türkei hält die YPG für einen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit für eine Terrororganisation. Nach schnellen Verlusten hatten die von den Kurden dominierten SDF am Sonntag eine Vereinbarung mit der Regierung in Damaskus und deren Verbündetem Russland getroffen. Das syrische Militär kam den von der Türkei bedrängten kurdischen Milizen am Montag mit einem Truppenaufmarsch zu Hilfe. Über die Zahl der Truppen machte die Regierung in Damaskus keine Angaben.

Die SDF waren im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ein wichtiger Verbündeter der USA. Trump wird vorgeworfen, die Kurden im Stich gelassen zu haben, da er mit dem Abzug von US-Soldaten aus dem Gebiet faktisch den Weg für den Einmarsch freimachte. Am Wochenende ordnete Trump zudem den Rückzug verbleibender US-Soldaten aus dem Nordosten Syriens an. Der Zeitplan darüber ist unbekannt. Die Truppen würden in der Region bleiben, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat zu verhindern, erklärte Trump am Montag. Ein kleiner Teil bleibe an einem Truppenstandort im Süden Syriens.

Trump sei gegenüber Erdogan vollkommen deutlich gewesen: “Das Vorgehen der Türkei führt eine humanitäre Krise herbei und schafft die Voraussetzungen für mögliche Kriegsverbrechen”, erklärte Trump. Die Militäroffensive gefährde Zivilisten und den Frieden, die Sicherheit und Stabilität in der Region. Die Türkei dürfe die erzielten Erfolge im Kampf gegen den IS nicht gefährden. Zudem müsse die Türkei den Schutz von Zivilisten, ethnischen und religiösen Minderheiten vorne anstellen.

“Präsident Erdogan trägt die volle Verantwortung für die Konsequenzen, einschließlich eines möglichen Wiederauflebens des IS, möglicher Kriegsverbrechen und einer wachsenden humanitären Krise”, erklärte US-Verteidigungsminister Mark Esper. Er wolle die Nato-Partner bei einem Treffen in Brüssel kommende Woche zu Maßnahmen gegen die Türkei bewegen. Der “inakzeptable Einmarsch” habe zur Befreiung “vieler gefährlicher IS-Gefangenen” geführt.

Trotz Anrückens der syrischen Kräfte von Präsident Baschar al-Assad und scharfer internationaler Kritik betonte Erdogan am Montag erneut, dass der “Kampf” fortgesetzt werde, bis der “endgültige Sieg” erreicht sei. Die Türkei will entlang der Grenze eine sogenannte Sicherheitszone unter ihrer alleinigen Kontrolle einrichten.

Die Außenminister der EU-Staaten hingegen hatten die türkische Offensive in Nordsyrien zwar scharf verurteilt, aber keine Einigung auf ein Waffenembargo oder Sanktionsdrohungen erzielt. In einer in Luxemburg verabschiedeten Erklärung wurde lediglich auf die Bemühungen der Mitgliedstaaten hingewiesen, Rüstungsexporte auf nationaler Ebene einzuschränken. Von möglichen Sanktionen gegen die Türkei ist gar nicht die Rede.

Bundesaußenminister Heiko Maas zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ausgang des Treffens. “Die Haltung der EU ist heute sehr klar geworden. Wir wollen, dass der türkische Militäreinsatz in Nordostsyrien beendet wird – und zwar umgehend”, sagte der SPD-Politiker.

Nach den Außenministern werden sich am Donnerstag vermutlich auch die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten mit der türkischen Syrien-Offensive beschäftigen. Nach Angaben von Diplomaten könnte dann erneut über Sanktionsdrohungen debattiert werden. “Sanktionen gegen die Türkei, einen Nato-Partner, wären kontraproduktiv”, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, der “Passauer Neuen Presse” (Dienstag). “Den Einsatz zu kritisieren ist das eine, Maßnahmen, die die Türkei schwächen, wären etwas ganz anderes.”

Die angekündigten US-Sanktionen dürften die angeschlagene türkische Wirtschaft empfindlich treffen. Im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung Sanktionen gegen zwei türkische Minister wegen des Vorgehens der Türkei gegen einen amerikanischen Pastor verhängt. Schon die Androhung hatte die türkische Landeswährung Lira auf Rekordtiefstände geschickt. In den USA trieb parallel auch der Kongress Bemühungen um Sanktionen voran.

Vorwärtsgang im Seitwärtsmarkt: Express-Zertifikate

Wenn nicht mehr der Ausstieg aus der Niedrigzinsphase, sondern deren Verlängerung und Vertiefung auf dem Programm stehen, stecken Anleger in einem Dilemma. Bewährte festverzinsliche Papiere bieten zwar Sicherheit aber keine nennenswerte Rendite. Renditechancen gibt es folglich nur für Anleger, die bereit sind, gewisse Risiken einzugehen. Höhere Ertragschancen verspricht beispielsweise ein Engagement am Aktienmarkt.

Grundsätzlich unterstützt eine lockere Geldpolitik den Aktienmarkt und hat den Aktien-Indizes weltweit bereits zu Jahreshöchstständen verholfen. Auch wenn weitere Zinssenkungsphantasien bereits eingepreist sind, sich Handelskonflikte verschärfen und Gewinnwarnungen häufen, kommt es laut den DekaBank-Analysten nur kurzfristig zu einer Phase der Ernüchterung. Mittelfristig sind die Aussichten leicht positiv: ein zumindest moderates Wirtschaftswachstum im Euroraum sollte für einen seitwärts tendierenden Aktienmarkt sorgen – auch wenn hohe Kursausschläge auf der Tagesordnung stehen können.

Wer die Erwartungshaltung der Analysten teilt, sieht Handlungsbedarf. Auf der Suche nach einer Anlage mit solidem Rendite-/Risiko-Profil fällt der Blick immer öfter auf strukturierte Wertpapiere. Hiermit lassen sich Aktienmarktrisiken besser als bei der Direktanlage steuern. Gerade in seitwärts tendierenden, nur leicht steigenden oder auch leicht fallenden Märkten spielen Express-Zertifikate ihre Stärken aus. Sie bieten eine interessante Zinschance einerseits und die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung (deshalb “Express”) andererseits. Dafür gehen Anleger genau definierte Aktienkursrisiken ein.

Grundsätzlich weisen Express-Zertifikate eine feste Laufzeit auf, die jedoch vorzeitig enden kann. Die Entwicklung eines Basiswerts, beispielsweise einer Aktie, ist dafür ausschlaggebend. Liegt der Aktienkurs am jeweiligen Beobachtungstag auf oder über einer bei Auflage festgelegten Tilgungsschwelle, wird das Zertifikat vorzeitig zum Nennbetrag zurückgezahlt. Optimal für Seitwärtsmärkte ohne einheitliche Tendenz, bei dem sich der Aktienkurs letztendlich konstant hält. Die Zinszahlung kann je nach Variante fest oder variabel, also abhängig von der Entwicklung des Basiswerts, sein.

Schließt die Aktie unter der Tilgungsschwelle, läuft das Zertifikat weiter. Jährlich erfolgt die gleiche Prüfung. Wird das Zertifikat nicht vorzeitig fällig, ist der Kurs der Aktie am letzten Bewertungstag im Verhältnis zu der tiefer liegenden Barriere relevant. Wird diese nicht tangiert, erhält der Anleger ebenso den Nennbetrag. Andernfalls wird anstelle des Nennbetrags eine festgelegte Anzahl von Aktien geliefert. Das birgt Kursrisiken: Denn deren Gegenwert ist geringer als der Nennbetrag, sprich 100 Prozent.

Großbritannien legt angeblich neue Brexit-Vorschläge vor

Dabei geht es um die irische Grenzfrage, berichteten der irische Sender RTÉ und die britische BBC am Dienstag. Zuvor hatte der britische Premierminister Boris Johnson laut RTÉ in der Nacht eineinhalb Stunden lang mit Vertretern der nordirisch-protestantischen DUP gesprochen.

Eine Regierungssprecherin in London wollte sich dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht äußern.

Streitpunkt zwischen London und Brüssel ist die im Austrittsabkommen enthaltene Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland, der sogenannte Backstop. Johnson will sie streichen und hatte eine Ersatzlösung vorgeschlagen, die jedoch auf Widerstand stieß. Nach dem, was darüber bekannt ist, sollen mit einer speziellen Zollpartnerschaft Kontrollen an der inneririschen Grenze überflüssig werden. Die EU sieht Kompromisschancen, doch um Details wird seit Tagen gerungen.

Johnson will Großbritannien bereits in etwa zwei Wochen, zu Halloween am 31. Oktober, aus der Staatengemeinschaft führen.

Trading Masters 2019/20: Finanzexperten vermitteln fundiertes Wissen

Börsenspiele gibt es viele. Bei den meisten geht es darum, in einem kurzen Zeitraum ein Maximum an Performance zu erzielen. Wie das Plus im Depot zustande kam ist dabei meist nebensächlich. Weil aber Zufall mit erfolgreichem Traden in der Realität wenig zu tun haben, wählen die Trading Masters, die gerade in eine neue Spielrunde starten, einen anderen Ansatz. Im Unterschied zu vielen anderen Börsenspielen entscheidet bei den Trading Masters nicht allein die erzielte Performance über Sieg oder Niederlage. Es kommt vor allem darauf an, Wissen zu erwerben und dieses gezielt in einer erfolgreichen Handelsstrategie umzusetzen.

Einsteiger können bei den Trading Masters das Trading von der Pike auf erlernen, Fortgeschrittene holen sich Tipps von erfahrenen Profis und Experten und können ihr Wissen vertiefen. In der neunten Staffel gibt es wieder einige Neuerungen: So erhält jeder Teilnehmer erstmals zwei Depots: ein Aktien-Depot sowie ein Hebel-Depot zum Derivatehandel. Damit hat er auch eine doppelte Gewinnchance. Eine weitere Neuerung gibt es bei der Bewertung, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis: Für jede abgeschlossene Lektion in der Akademie erhalten die Teilnehmer ebenso zusätzliche Trading Points wie für die Bewältigung von Meilensteinen, also Aufgaben, die sie im Depot erfüllen müssen.

Die Teilnehmer lernen in vielen Schulungen alles, was sie für den Handel an der Börse benötigen. Namhaften Experten als Coaches begleiten die Teilnehmer mit Tipps und Webinaren. So sind diesmal Metin Simsek von der UBS, der zudem Juryvorsitzender ist, Buchautor Dr. Raimund Schriek, Profitrader Giovanni Cicivelli und Börsenexperte Stephan Feuerstein mit von der Partie. Stephan Feuerstein wird im Übrigen ein offenes Depot führen.